Mechanische Lymphdrainage

 

Was ist Lymphe?

Als Lymphe wird die in den Lymphgefäßen enthaltene Flüssigkeit bezeichnet.

Das Lymphsystem ist das “Abfallentsorgungssystem” des Körpers. Alle Schlackenstoffe, Giftstoffe, Bakterien und Gewebsflüssigkeit werden über dieses System zur Ausscheidung gebracht - bis zu vier Liter Wasser pro Tag.

Die Lymphe fließt aber nicht von selbst. Sie muss vielmehr durch die Muskelpumpe angetrieben werden. Auf ihrem Weg durch Lymphgefäße und Lymphknoten wird die Flüssigkeit dann über die Nieren ausgeschieden. Ist aber das Bindegewebe erschlafft, bringt die Muskelpumpe nicht genügend Druck auf, um die Lymphe abzutransportieren. Trotz Bewegung fließt nicht ausreichend Lymphe ab. Die Schlackenstoffe verbleiben im Körper, genauer gesagt im Fettgewebe (Cellulite bzw, Lipödem entsteht).

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Was versteht man unter Lymphdrainage?

Die Lymphdrainage ist eine Variante der klassischen Massage. Sie dient hier jedoch nicht der Lockerung und Entspannung der Muskulatur, sondern fördert den venösen und lmyphatischen Rückfluß von Körperflüssigkeiten.

Durch die rhythmische Druckausübung wird

  • das Gewebe entstaut
  • der venöse und lymphatische Rückfluss gefördert
  • der Stoffwechsel verbessert
  • das Immunsystem angeregt
  • der Thrombose entgegen gewirkt

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So arbeitet und wirkt die mechanische Lymphdrainage

Die rhythmische Druckwellenmassage mit Hydroven ist eine bewährte und erfolgreiche Behandlungsmethode bei vielen Stauungserkrankungen der Extremitäten.

Durch das Gerät werden die Beinmanschetten mit Luft auf- und abgepumpt. Der sich in einem Mehrkammersystem langsam aufbauende Druck wirkt wie die Betätigung der Muskel-Venen-Pumpe und fördert so den Abtransport der Lymphflüssigkeit aus den Körpergeweben. Innerhalb von 30 Minuten Behandlungszeit werden etwa 3 Liter Lymphe aktiviert und nach und nach ausgeschieden. Es entsteht ein Leichtigkeitsgefühl und Wohlbefinden in den Beinen.

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